Ausgangspunkt: Charakter:
nordöstlich von Osterrode am Butterberg; der ganze Ort ist mit dem Wegweiser zum Harzer-Hexen-Stieg gut beschildert, so dass man den Einstieg nicht verfehlen kann, egal, an welcher Stelle man startet
Eine herrliche mehrtägige Wanderung durch den Harz, von Ost nach West.
Einkehrmöglichk. Gehzeit gesamt/Std.: Höhenmeter:
in den jeweiligen Orten auf dem Weg durch den Harzer-Hexen-Stieg 22 - 25 Std.
ca. 1500
Aufstieg in Std.: Abstieg in Std.:
Streckenverlauf: Anschlusstouren:
Technisch ist der Weg leicht und führt uns vorrangig über breite Forstwege oder gut begehbare schmale Pfade über Wiesen und durch Wälder. Aber es bedarf einer guten Kondition für die täglichen Gehzeiten je nach Planung.
Anmerkungen und Sonstiges:

Unser Weg führt uns durch ein Gebiet, das zum ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet gehörte. Wachtürme und Reste des Grenzzaunes sind heute noch zu sehen. Teilweise führt uns der Weg über die Betonplattenwege der ehemaligen DDR-Grenzer.

Aber noch eine weitere Besonderheit hat dieser Weg: In der Schutzzone der ehemaligen DDR-Grenze konnten sich Biotope ungestört ausbreiten und genießen auch heute noch den Schutz, nunmehr infolge der Widmung des Gebiets als Naturpark. So gehört dieses Gebiet zum so genannten Grünen Band, einer Kette wertvoller Biotope und Naturschutzgebiete entlang der ehemaligen DDR-Grenze, die von der Ostsee bis ins Fichtelgebirge reicht.

Und schließlich noch ist dieses Gebiet von einer 3000jährigen Bergbaugeschichte geprägt, mit vielen Möglichkeiten von Besichtigungen. Um die Wasserkraft nutzen zu können, wurde ein weit verzweigtes Bewässerungssystem angelegt mit vielen Teichen und kleinen Seen. Dieses Bewässerungssystem wird als Wasserregal bezeichnet. Durch dieses Bewässerungssystem führt uns der Weg am 2. Tag.

Der Harzer Hexenstieg wurde 2003 eröffnet und in 2007 erhielt er das Zertifikat "Qualitätsweg" durch den Deutschen Wanderverband.

Die Wegstrecken sind individuell gestaltbar.